Ruhetag in der Zivilisation. Mit dem Taxi fahre ich ins Stadtzentrum. Unglaublich, wie modern diese Stadt ist, eine richtige Metropole. Da gibt es alles, und zwar auf dem neusten Stand. Viele weisse, eher dicke Leute, die zu wissen scheinen, wie man Geld verdient. Die Autos alle auf dem neusten Stand, und alles nur vom feinsten. Viele Audi- und Mercedes-Garagen. Und wie gesagt sprechen hier viele Leute deutsch, was mir so sonderbar vorkommt, inmitten Afrikas.
Freitag, 30. April 2010
TdA1, Tag 048: Ruhetag in Windhoek
Ruhetag in der Zivilisation. Mit dem Taxi fahre ich ins Stadtzentrum. Unglaublich, wie modern diese Stadt ist, eine richtige Metropole. Da gibt es alles, und zwar auf dem neusten Stand. Viele weisse, eher dicke Leute, die zu wissen scheinen, wie man Geld verdient. Die Autos alle auf dem neusten Stand, und alles nur vom feinsten. Viele Audi- und Mercedes-Garagen. Und wie gesagt sprechen hier viele Leute deutsch, was mir so sonderbar vorkommt, inmitten Afrikas.
Donnerstag, 29. April 2010
TdA1, Tag 047: Witvlei-Windhoek
Die letzten 4 Tage sind wir 675 km gefahren, das sind im Schnitt fast 170km. Da muten die 159 km von Heute wie ein „piece of cake“ an. Die ersten 20km fahren wir in Gruppen gegen die Zeit. Unsere Gruppe hat nicht den Hauch einer Chance auf den Sieg, das steht von Anfang an fest. Dennoch fährt einer aus unserer Gruppe wie ein Rennfahrer los, schaut niemals zurück. Dummerweise meinen die anderen aus der Gruppe, sie müssten mit dem ersten mithalten und verheizen sich alle. Nach dem Lunch kommt Gegenwind auf, und die Fahrt wird endlos. Alle quälen wir uns auf der vielbefahrenen Strasse nach der Hauptstadt Namibias. Viele, die sich am Morgen verheizt haben, büssen für ihre Unvernunft.
Unterwegs fahren wir noch am internationalen Flughafen vorbei und der Verkehr wird deutlich dichter und aggressiver. Doch plötzlich haben wir keinen verkehr mahr, und überall gibt es Militär und Polizei mit dem Gewehr im Anschlag. Hat Namibia jemandem den Krieg erklärt? Wenig später halte ich zusammen mit Charles an einer Bar an und wir bestellen gleich je 2 Cola, ein Fanta und einen Kaffee … und gegen den Durst noch einen Liter Mineralwasser. Die Bardame, die wie viele deutsch spricht, erklärt uns, dass das normal sei, wenn der Präsident oder ein Minister unterwegs ist. Dann wird die Strasse zum Flughafen kurzerhand gesperrt. Wir sind in Afrika!
Die Einfahrt in Windhoek ist beeindruckend. Eine richtige Stadt mit allem drum und dran. Und im Hintergrund Berge!
Mittwoch, 28. April 2010
TdA1, Tag 046: Mamuno-Witvlei
Die ganze Nacht hat es durchgeregnet, aber heute morgen hat es erstaunlicherweise keinen regen mehr und durch den Tag verbessert sich das Wetter zusehens. Das macht die Fahrt aber nicht spannender. Unterwegs halte ich in einem Wimpy an und stürze mich aufs Angebot: Kaffee, Cola, Eiskaffee, Sandwiches, Mars etc. Alles nehme ich in kürzester Zeit zu mir. Danach folgen noch 50 schwere km. Am Ziel wird’s endlich spannend, denn das Camp, das wir angesteuert haben, ist geschlossen. Also doch ein Bushcamp, in einem Schulareal. Immerhin gibt’s hier eine Toilette.
Dienstag, 27. April 2010
TdA1, Tag 045: Ghanzi-Mamuno
Letzte Nacht hat es durchgeregnet. In meinem Zelt bin ich gut geschützt, aber das abräumen entpuppt sich als tückisch. In kleinen Schritten baue ich mein Zelt ab und bringe meine Sachen Stück um Stück in Sicherheit. Am Schluss setze ich mich auf mein Bike und radle los. Ich bin gegen die Kälte geschützt, trage sogar lange Handschuhe und Regenschuhe. Zu Recht, wie sich später erweisen wird, denn es ist heute recht kalt. Beim Lunch bessert sich die Lage etwas und ich komme ohne Regen bis zum Camp (was aber ein Riesenschwein braucht, denn ich bin immer im richtigen Moment am richtigen Ort). Unmittelbar vor dem Camp passiere ich noch die Grenze zwischen Botswana und Namibia. Das Zollgebäude ist hochmodern und an Zöllnerinnen und Zöllnern mangelt es hier nicht. Alle sind extrem freundlich, unnötige Formalitäten gibt es hier nicht, nicht mal Rückfragen zum ausgefüllten Formular.
Andere Fahrer kommen etwas später im Camp an und sind total durchnässt. Das alles macht aber überhaupt keinen Unterschied, denn den ganzen Abend regnet es in Strömen. Das Camp liegt unter Wasser. Ein paar von uns haben ihr Zelt auf einer Wiese aufgestellt, die jetzt unter Wasser steht. Ich habe etwas mehr Glück, mein Zelt steht günstiger. Aber regnen tut es auch hier, und zwar ergiebig. Manchmal gibt es eine Pause. Aber spätestens nach 5 Minuten regnet es dann weiter. Mein Zelt ist noch von heute morgen innen ganz nass. Mit Müh und Not kann ich es etwas trocknen, aber unter diesen Umständen ist das schwierig und braucht viel Geduld. Draussen höre ich das Wasser vorbeirauschen. Dennoch verbringe ich eine geruhsame Nacht.
Montag, 26. April 2010
TdA1, Tag 044: Bush Camp-Ghanzi
Langweilig. Immerhin waren heute ein paar Kurven und eine Kreuzung, bei der wir allerdings geradeaus fahren mussten, was nicht besonders aufregend war. Ansonsten hat sich in Botswana nicht viel verändert seit gestern.
Zum Glück zeigen ein paar Kerle Initiative und organisieren einen TdA-Zehnkampf. Wirklich lustig, insbesondere das Hinternissrennen.
Sonntag, 25. April 2010
TdA1, Tag 043: Maun-Bush Camp
Schon wieder Regen. Zum Glück erreiche ich das Camp nach 158 km rechtzeitig und kann noch vor dem Gewitter mein Zelt aufstellen. Die Landschaft ist einmal mehr eintönig, niemand ist zu sehen. Zum Trost kochen Gabriel und Co. das Nachtessen. So wie es ausschaut, gibt es Rissotto, und zwar richtigen, mit Weisswein und so. Ich freue mich aufs Essen. Na ja, mit der Zeit freut man sich auch an kleinen Sachen.
Das soll der letzte Bush-Camp auf unserer Fahrt nach Capetown sein. Ich bin mit solchen Aussagen skeptisch, denn hier ist alles mit Vorsicht zu geniessen. Und sowieso, ich bin ganz gerne in Bushcamps, auch wenn man auf viele Annehmlichkeiten verzichten muss. Dafür gibt es viel Ruhe und Platz.
Samstag, 24. April 2010
TdA1, Tag 042: Ruhetag in Maun
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